Den ersten UCI Sieg in dieser Saison fuhr Henri gestern auf der 2. Etappe der Baltic Chain Tour ein.­čĺľ

CHAPEAU !!! Dies war ein sehr emotionaler Sieg f├╝r Henri, denn er widmet diesen seinem Opa!!! ­čĺź­čÖĆ

Am Freitag fand die 1. Etappe in Estland statt. Zu einer ca. 10 k├Âpfigen Spitzengruppe, mit Teamkollege David van der Poel, sprang Henri mit einigen anderen Fahrern hin. Dies wurde die Gruppe des Tages, welche auch den Tagessieg, nach fast 200 Kilometern, unter sich ausmachen sollte. 6 km vor Ziel wurde attackiert, Henri wollte mitgehen, aber musste wegen Kr├Ąmpfen sein Vorhaben abbrechen. David brachte Henri kurz vor dem Ziel in eine gute Position. Henri sprintete hart, und wieder von Kr├Ąmpfen geplagt, auf den 3. Tagesrang. Unterwegs hatte er sich Bonussekunden und Punkte gesichert. Er war damit bester Nachwuchsfahrer (wei├čes Trikot) und bester Intermedia Sprinter (gr├╝nes Trikot).

Komischerweise startete er auf der 2. Etappe mit dem roten Trikot, in dessen Wertung er „nur“ Zweiter war. ­čĄĚÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ

Die 2. Etappe wurde als K├Ânigsetappe in Lettland ├╝ber 161 Kilometer bestritten. Bevor sich eine Gruppe absetzen konnte, wurde der erste Sprint hart ausgefahren. Dort sicherte sich Henri wichtige Bonussekunden. Eine Spitzengruppe wurde kontrolliert weg gelassen. Aber der Zielsprint wurde sp├Ąter vom geschlossenen Feld ausgefahren. Im 700 Meter langen Schlussanstieg hielt sich Henri zuerst zur├╝ck, aber witterte dann seine Chance und fuhr allen davon. Mit ein paar Radl├Ąngen Vorsprung, Gesten gen Himmel und lautem Schreien fuhr er als Sieger in Sigulda ├╝ber Linie! Die Freude war riesengro├č. HERZLICHEN GL├ťCKWUNSCH!

In der Gesamtwertung rutschte er auf Platz 2 vor, mit nur 2 Sekunden R├╝ckstand. Er erhielt diesmal das rote Trikot (bester Sprinter) und das wei├če Trikot ├╝berreicht.

Vor der letzten Etappe in Litauen klagte Henri ├╝ber starke Oberschenkelschmerzen, welche wohl auf die Kr├Ąmpfe zur├╝ck zuschlie├čen sind. Schade, aber ein K├Ąmpfer gibt nicht auf. Unterwegs gab es zwar wichtige Bonussekunden, aber die estnische Nationalmannschaft hatte wohl Allianzen im Fahrerfeld. Es setzte sich eine gr├Â├čere Gruppe ab, ohne Alpecin Deceuninck Devo Fahrer. Mit einem geilen Antritt fuhr David van der Poel noch zu dieser Gruppe hin und war damit ein „gef├Ąhrlicher“ Ausrei├čer, denn er war zu dem Zeitpunkt Sechster in der Gesamtwertung. Somit wurden hinten mehrere Teams gezwungen, die Nachf├╝hrarbeit zu leisten. Diese Gruppe war bis ca. 500 Meter vor Ziel unterwegs, bis sie vom herannahenden Fled geschluckt wurde. Die Zielankunft kannte Henri vom letzten Jahr. Fahrbahnteiler und Verkehrsinseln spickten die letzten Kilometer, was den Sprint des Feldes beeinflusste. Henri fuhr als 17. ins Ziel.

┬á­čĺÖPlatz 2 in der Gesamtwertung┬á

­čĄŹGewinner Nachwuchswertung

ÔŁĄ Gewinner Sprintwertung

Henri ist mit seiner gezeigten Leistung sehr zufrieden. Nat├╝rlich w├Ąre der Gesamtsieg sch├Âner gewesen, aber wie immer gilt: gesund ankommen, lernen und das Positive mitnehmen. Das gesamte Team hat einen super Job gemacht ÔÇ╝

Renntempo Ô×í 1. Etappe 48,76 km/h Ô×í 2. Etappe 47,99 km/h Ô×í 3. Etappe 49,60 km/h

­čôŞ Tanel Meos (Baltic Chain Tour) ­čÖĆ

­čôŞ­čÖĆ Tanel Meos (Baltic Chain Tour)

Zum Zieleinlauf vor spulen bis 3:59:00