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GO FOR LILA! Henri gewinnt die Bundessichtungsserie 2017

20.09.2017 Langenhagen + Holtensen

Am Samstag stand erstmalig für die Altersklasse U17 eine Deutsche Meisterschaft im Zeitfahren auf dem Rennprogramm. Die Strecke war aus dem letzten Jahr bereits bekannt. Henri musste alles auf die Pedalen bringen, denn sein Vorsprung in der Gesamtwertung war nicht allzu groß. Mit 43 Sekunden Rückstand auf den Sieger belegte Henri nach 10,4 Kilometern einen guten 8. Platz und ging mit 14 Zählern Vorsprung in das letzte Sichtungsrennen am Sonntag. Linus wurde im Zeitfahren mit 1:01 min Rückstand 21.

Am Sonntag führte das Straßenrennen über 86 flache Kilometer. Landesverbandstrainer Fritz Fischer hatte die anwesenden bayerischen Sportler gebeten, sich an die vorgegebenen Taktiken zu halten, um den Gesamtsieg von Henri zu gewährleisten. Dies klappte hervorragend. Alle Gruppen wurden besetzt. Es wurde kontrolliert, ob „gefährliche“ Sportler dabei waren. Henri wurde zudem an der Feldspitze „beschützt“, um eventuellen Gefahrensituationen aus dem Weg zu gehen. Eine Vierergruppe mit Linus Rosner und Luca Dreßler konnten sich absetzen und machten im Schlusssprint den Sieg unter sich aus. Luca gewann vor Linus das Rennen. Weitere kleine Gruppen folgten. Henri konzentrierte sich im Schlusssprint auf seinen ärgsten Rivalen. Er erreichte als 22. das Ziel. Henri gewann die Gesamtwertung mit 7 Punkten Vorsprung auf Leon Brescher. Der Drittplatzierte Hannes Wilksch hat bereits 29 Punkte Rückstand. Linus beendet die Sichtungsserie auf Rang 21, mit 180 Punkten Rückstand.

Mit dem Gewinn des lila Trikots erfüllte sich Henri ein selbsternanntes Saisonziel! In der Bahnausdauer Sichtungsrangliste belegt Henri den 2. Platz. Hier hat er einen Punkt Rückstand auf Hannes Wilksch.

Henri im gelb-lila Trikot des Gesamtführenden Foto: Claudia Janson

ganz links: der spätere Sieger Luca Dreßler, Henri orientiert sich an den Konkurrenten. Foto: Claudia Janson

Zielsprint: Henri fährt außerhalb der Gefahrenzone und wird im Sprint des Feldes Zehnter. Foto: Claudia Janson

Gesamtsiegerehrung der Bundessichtung 2017. Leider kein besseres Bild gefunden! Foto: BRV

Von |2017-10-03T14:01:39+02:0020. September 2017|Allgemein|0 Kommentare

Oststeiermark Radjugendfahrt erfolgreich beendet

23. – 27.08.2017 / Oststeiermark

Alle hier gezeigten Fotos der Rundfahrt sind vom Österreichischen Radsportverband! Das Mannschaftsfoto des BRV ist vom Bayerischen Radsportverband.

Linus (BRV) beendete die Rundfahrt auf dem sehr guten 11. Gesamtrang! Henri (BDR) stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Beendete die Rundfahrt auf Platz 15 und konnte die Schlussetappe gewinnen!

Die Berichte stammen diesmal von unseren Sportlern selbst. Viel Spaß beim Lesen!


Im Prolog lief es bei uns Bayern kein bisschen nach Plan: Ein paar Fahrer waren unteranderem aufgrund einer kurzfristigen Streckenänderung etwas nervös und unaufmerksam, so kam es nach 2km zu einem Sturz bei dem Claus, Leslie mit zu Boden riss. Hier hatte ich an letzter Stelle viel Glück, da ich dem Sturz geradeso mit einer Vollbremsung ausweichen konnte. So rollten wir nur noch zu 4. als 16. von 20. Teams ins Ziel (zum Glück verloren wir keine Zeit im GC)
Am Donnerstag fühlte ich mich nach anfänglicher Schwäche im Laufe des Rennnens immer besser. Ich fuhr gut positioniert in den Schlussanstieg und konnte so auch Heßmanns Tempoverschärfung folgen. So wurde ich aus der Verfolgergruppe 13. mit „nur“ 26sek Rückstand auf die 2 Ausreißer. Mit diesem Ergebnis war ich sehr glücklich und es gab mir für die nächsten Tage die Motivation diese Platzierung im GC zu halten.
 
Der nächste Tag wurde von einem unschönen Sturz im Training, bei dem mein Hinterreifen in einer Abfahrtskurve platzte, überschattet. Glücklicherweise bin ich nur mit leichten Plessuren davon gekommen.
Im Rennen probierte ich Akzente zu setzen, jedoch lief es am Ende auf den letzten Berg hinaus, wo das Feld wie am Vortag in kleine Gruppen auseinander fiel. Hier hatte ich einfach an diesem Tag nicht die Beine vorne mitzugehen, ich platzte vorne auf und fuhr mit der 2. Gruppe als 18. mit 35sek Rückstand ins Ziel.  Ich muss sagen, dass diese beiden Etappen schon im Vergleich zum letzten Jahr deutlich schwerer und anstregender waren und auch Königsetappen würdig!
 
Gestern spürte ich die Belastung der beiden vorausgegangenen Tage sehr und versteckte mich weitgehend im Feld. Nachdem sich das Feld nach der 1. Bergwertung weitgehend gespaltet hatte, war ich wie viele andere in den größeren Sturz auf der rutschigen Abfahrt verwickelt. Ich bin schnell wieder auf das Rad gesprungen und probierte den Anschluss wieder herzustellen. Mit einer deffekten Vorderradbremse und dem Gedanken zu stürzen, fehlte mir in der Abfahrt etwas das Selbstvertrauen, erst mit Hilfe des Bdr-zugs um Henri konnte ich wieder an die Spitze fahren. Im Endsprint wurde ich dann 16. wobei ich noch immer auf Rang 13. in der Gesamtwertung lag.
 
Da die Zeitabstände in der Gesamtwertung sehr klein waren, hatte ich mir von anfang an die 1. Sprintwertung mit Bonussekunden herausgepickt, als ich schließlich nach einigen Anläufen eine Gruppe initiiert habe, konnte ich die Wertung wie nach Plan aus der Gruppe gewinnen und somit nochmals in der Gesamtwertung einen Sprung nach vorne machen. Gegen Ende probierte ich selbst wiederum mit Gruppen vorne rauszufahren, aber hier fehlte wohl das bisschen Glück. In der letzten Bergwertung hab ich nochmals alles gegeben, da dort ja der vermeindliche Zielstrich für die Rundfahrt war. In der gefährlichen Abfahrt bis ins Ziel ging ich wie die meisten keinerlei Risiko mehr und rollte nur noch ins Ziel.
 
Obwohl ich am Ende ärgerlicher 11. mit nur 1sek Rückstand auf die Plätze 10, 9 geworden bin, bin ich damit absolutzufrieden, da ich mir so ein gutes Ergebnis nicht im Voraus ausgemalt hätte.
Es freut mich, dass die Form pünktlich wieder auf dem Höchststand ist und das stimmt mich auch zuversichtlich für die letzten großen Rennen. (Linus Rosner)

Das BRV Team mit den Betreuern Mario Vonhof, Fritz Fischer und Gernot Körber. Linus an der linken Teamseite.


Berichte von Henri Uhlig, Quelle: facebook

26.08.2017

Im Moment bin ich mit der Nationalmannschaft in Österreich am Start. Den Prolog, ein Mannschaftszeitfahren, konnten wir souverän gewinnen, wobei ich nach ca. der Hälfte rausgegangen bin. Michel Heßmann bekam das Führungstrikot. Leider gab es keine Zeitabstände für die Gesamtwertung, da die Strecke zu gefährlich war. Bei der ersten Etappe war das Ziel, sich zu präsentieren und die Führung zu behalten. Tom Lindner konnte sich mit Casper van Uden und einem Schweizer nach Hälfte des Rennens lösens. Hinten hieß es für uns Deutsche, die Führungsarbeit von anderen zu stören. In den letzten Berg hinein (4km/7%) bekamen wir die Ansage vom vorbeifahreden Mannschaftswagen, den Rückstand von 1:45 zu zerkleinern, um nicht so einen großen Rückstand zu kassieren. Also fuhr die Deutsche Mannschaft wie das Team Sky zu fünft in den Berg und wir versuchten die Lücke kleiner zu machen. Ich selbst bin dann irgendwann aufgeplatzt nachdem ich meine Arbeit gemacht hatte. Der Rest der Mannschaft konnte den Abstand noch auf 17 Sekunden verkleinern. Tom konnte im Sprint gegen Van Uden nichts mehr entgegensetzten und wurde 2ter. Michel wurde 7ter und Leon 9ter. Somit führten wir in der Mannschaftswertung. Die zweite Etappe war von Anfang an hektisch, weil es die ersten 40km recht flach da hin ging. Leon Brescher stürzte und hatte danach noch einen Platten, schaffte aber jeweils wieder den Anschluss, auch durch Hilfe von Hannes Wilksch. Wir versuchten die drei Top-Ten Fahrer vorne zu halten. Im letzten Anstieg, wurde das Feld vorallem durch die Deutsche, zerkleinert. Ich selbst musste reißen lassen und kam mit der zweiten Gruppe ins Ziel. Tom musste auch dem hohen Tempo Tribut zollen und kam auch mit der zweiten Gruppe ins Ziel, ist aber immernoch in der Top 10. Im Zielsprint der Spitzengruppe konnte Michel 3ter, Maurice Ballerstedt 5ter und Leon 8ter werden. Hannes kam am Schluss der Gruppe ins Ziel. Michel liegt jetzt auf 2. Leon auf 5. und Tom auf 7. in der GC. In der Mannschaftswertung führen wir recht deutlich. Heute soll die Königsetappe auf dem Programm stehen, wobei die ersten beiden Etappen schon sau hart waren. Wir werden schauen was geht.

28.08.2017

Die dritte Etappe galt als Königsetappe der Rundfahrt. Unser Ziel war es, die Spitze in der Gesamtwertung zu übernehmen. Nach der Hälfte des Rennen fing es an, stark zu regnen. Tom Lindner konnte sich alleine vom Feld absetzen. Er hatte schon über eine Minute Vorsprung, als er in einer Kurve auf regennasser Straße zu fall kam. Er musste Rad wechseln und lange auf das Auto warten. Hinten im Feld kamen viele weitere Fahrer zu Fall, unter anderem auch Michel Heßmann, sodass wir versuchten die beiden Fahrer wieder ins Feld zu fahren. Dies gelang uns auch ca. 5 Kilometer vor de Ziel. Michel Heßmann konnte noch im schweren Schlusssprint auf den zweiten Rang sprinten. Trotzdem war das kein Trost für die Etappe, weil wir mit Tom fast schon virtuell das Führungstrikot hatten und alles hinten unter Kontrolle hatten. Das alles durch Stürze kaputt gemacht wird, ist umso blöder.
Naja nun blieb uns noch die letze Etappe, um das Führungstrikot zu holen. Aber da das Profil nicht sehr anspruchsvoll war, waren die Erwartungen nicht sonderlich hoch. Trotzdem probierten wir alles, aber schafften es nicht mehr, Casper van Uden aus dem Trikot zu fahren. Ca. 25 km vor dem Ziel konnte ich mich mit einigen Fahrern absetzen und es schaute gut für uns aus, das wir durch kommen könnten. Am letzten Anstieg fiel ein Fahrer von unserer Gruppe ab, sodass das Rennen im 3-Mann-Sprint entschieden wurde. Ich fuhr von vorne und konnte dann auch recht souverän meinen ersten Sieg im Nationaltrikot feiern. Michel Heßmann wurde 2. in der Gesamtwertung und Leon Brescher bzw. Tom Lindner fuhren als 5. bzw. 10. ebenfalls noch in die Top Ten. Außerdem konnte die Mannschaft noch die Mannschaftswertung souverän gewinnen. Ein großes Dankeschön gilt unserem BDR-Trainer Hr. Schüller, unserer Betreuerin Fr. Beyer und einen der besten Mechaniker Georg Weigenand.

32. Internationale Oststeiermark Jugendtour, 1. Etappe am24.8.2017 von Fürstenfeld nach Stubenberg über 75 Kilometer.

32. Internationale Oststeiermark Jugendtour, 2. Etappe am25.8.2017 von Pöllau nach Vorau über 69,3 Kilometer.

32. Internationale Oststeiermark Jugendtour, 3. Etappe am26.8.2017 von Weiz nach Miesenbach über 59,4 Kilometer.

32. Internationale Oststeiermark Jugendtour, 4. Etappe am 27.8.2017 von Passail nach Bad Waltersdorf über 87. Kilometer.

32. Internationale Oststeiermark Jugendtour,  Henri Uhlig siegt auf der 4. Etappe

Die Nationalmannschaft des BDR gewinnt die Mannschaftswertung. (mit Schirmherr Georg Preidler/Team Sunweb)


Als letzte Vorbereitung auf die Oststeiermark Rundfahrt waren Linus, Henri und Oscar am 20.08.2017 nach Tirol gereist. Im Rahmen der Seniorenweltmeisterschaften wurden in Sankt Johann auch Nachwuchsrennen veranstaltet. Linus konnte das Rennen der U17 gewinnen, nachdem er mit einem Österreicher dem Feld enteilt war. Henri konnte dann mit einem 5. Platz und Oscar mit seinem 12. Rank in der U19 das Ergebnis komplettieren.

Siegerehrung in der U17, mit Henri und Linus

26.08.2017 DM Berg Hofbieber-Elters

Oscar startete in der Radbundesliga am Samstag in der Rhön. Der sehr schwere Kurs musste 7 mal gefahren werden. Zuviel für die Junioren! Auch die Elite / U23 war die gleiche Distanz gefahren!?! In der vierten runde wurde aus dem Rennen genommen, aber wiedereinmal nicht platziert. Zu diesem Zeitpunkt war er an Position 40 gefahren. 80 Sportler waren gestartet.

Zieldurchfahrt 3. Runde

27.08.2017 / Meiningen

Beim Meininger Kriterium glänzten die gemeldeten U19 Sportler mit Abwesenheit. Nur ein Thüringer war angereist, um gemeinsam mit KT, Elite ABC das Kriterium zu bestreiten. Oscar zeigte ein sehr gute sportliche Leistung. Als zwei Elitefahrer ausrissen, nahm er beherzt die Verfolgung auf und zu dritt fuhren sie Runde um Runde. Sie teilten sich die Sprintpunkte. Das Juniorenrennen endete nach 50 Runden, die Elite fuhr noch 20 Runden mehr. Oscar freute sich über seinen 8. Saisonsieg.

Die beiden Junioren führen das Feld an.

Siegerehrung mit Oscar Uhlig

Für Henri und Linus stehen am kommenden Sonntag die Deutschen Meisterschaften in Genthin im Mannschaftszeitfahren über 40 km auf dem Rennprogramm. Ohne gemeinsames, spezifisches Training vorab, werden die bayerischen Jungs die DM „aus der Kalten“ bestreiten.

Von |2017-10-03T14:05:04+02:0029. August 2017|Allgemein|0 Kommentare

Henri gewinnt zweimal vor Vereinskollege Linus

15.08.2017 / Dachau

Linus und Henri standen am Feiertag beim Dachauer Bergkriterium am Start. Ein beachtliches Fahrerfeld (22) war am Start. Auf der schweren Runde und bei hochsommerlichen Temperaturen musste man sich genau überlegen, an welcher Stelle man eine Attacke setzen wollte. Zudem wurden 11 Wertungssprints ausgefahren, jeweils alle zwei Runden. Henri hielt sich aus der 3. Wertung komplett heraus und attackierte danach in der Abfahrt. Er fuhr die restlichen Runden allein und siegte mit 51 Punkten. Dies war für ihn ein sehr schwer erkämpfter Sieg. Linus punktete fleißig und belegte mit 30 Punkten den 2. Rang.

Startaufstellung in Dachau

Linus, Henri und Georg Steinhauser
(Fotos Dachau: Stefan Rosner)

13.08.2017 / Altdorf

Beim Kirchweihkriterium waren nur 8 Starter angereist. Nichtsdestotrotz wollten Henri und Linus ein ordentliches Rennen fahren. Für Henri war es das erste Rennen nach seinem Sturz bei der EYOF und einer kurzen Saisonpause. Dementsprechend war er vorm Start nervös. Aber als er mit Linus sich vom „Feld“ absetzen konnte, stärkte dies sein Selbstvertrauen. Nach der erfolgten Überrundung fuhr Henri erneut vorn heraus. Er gewann das Rennen überlegen vor Linus.

Startaufstellung

Henri und Linus gemeinsam unterwegs

Henri siegt in Altdorf

Linus, Henri und Laurent

Oscar startete mit den Senioren und weiteren vier U19 Sportlern aus Bayern. Mit einer Startattacke sicherte sich Oscar die erste Wertung, was ihn aber viel Kraft gekostet hatte. Im letzten Renndrittel verpasste er den Anschluss ans Feld, musste so seinen bis dato dritten Platz abgeben und sich über den 4. Platz am Ende ärgern.

Gewinn der ersten Wertung

05.08.2017 / Bamberg

Oscar stand in der Bamberger Gartenstadt mit den Senioren und einer handvoll U19 Sportlern am Start. Auf der anspruchsvollen Runde zeigte Oscar viel Einsatz und Kampfeslust. Die beiden Altersklassen wurden komplett gemeinsam gewertet und Oscar fand sich auf dem 12. Rang wieder, was aber nicht seine guten Leistungen widerspiegelt.


Am kommenden Sonntag werden Oscar, Henri und Linus im österreichischem Sankt Johann ein schweres Straßenrennen fahren. Für Henri und Linus wird dies nochmals ein Formtest für die Oststeiermarktour sein, welche vom 23.-27.08. auf fünf Etappen stattfinden wird. Linus wird für den Bayerischen Radsportverband am Start stehen, Henri hingegen wird mit der Nationalmannschaft starten. Oscar wird bei der deutschen Bergmeisterschaft in der Rhön den RSC Kelheim vertreten.

Von |2017-10-03T14:06:23+02:0016. August 2017|Allgemein|0 Kommentare

Rückblick EYOF

23.-29.07.2017 / GYÖR, Ungarn

Die Stadt an der Donau war Gastgeber des Europäischen Jugend Olympischen Festivals. In 10 Sportarten kämpften 2500 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Nationen um die begehrten Medaillen. Nach der Anreise, welche durch viele Staus geprägt war, erfuhr Henri, dass er als FAHNENTRÄGER für Deutschland ausgewählt wurden ist. Was für eine Ehre für ihn, während der Eröffnungsfeier als Erster einlaufen zu dürfen!

Das Zusammenleben im Olymischen Dorf funktionierte einwandfrei. Die Team Deutschland Physiotherapeutin arbeitet in Donaustauf im Hause Eder. Somit ging Henri während seiner Behandlungen der Gesprächsstoff nicht aus.

Die 6 RadsportlerInnen im Team Deutschland waren sehr erfolgreich und damit auch zufrieden mit der Ausbeute.

Die Abstände im Zeitfahren bei den Mädchen waren zur Bronzemedaille mit nur 0,7 bzw. 1 Sekunde sehr gering. Dies war natürlich für die Sportlerinnen sehr enttäuschend, aber die erbrachte Leistung ist für sie im internationalen Vergleich als sehr positiv einzuordnen. Im männlichen Zeitfahren wurde fest mit einer Medaille im Betreuerstab gerechnet. Auf dem sehr windigen, flachen Kurs musste sich man genau überlegen, wie man seine Kräfte einteilen muss. Im Rückwind ging es zur Wende hin, somit hatte man auf dem Rückweg nur Gegenwind. Zeitfahrmaterial war nicht zugelassen. Henri kam mit  Sekunden Rückstand auf den Sieger als 14. ins Ziel. Er selbst und auch die Trainer waren damit zufrieden. Hannes Wilksch war mit seinem 20. Platz nicht ganz zufrieden. Michel Heßmann erfuhr sich die Silbermedaille, mit 5 Sekunden Rückstand.

Der Startabstand beträgt eine Minute, genug Zeit zur konzentrierten Vorbereitung!

Kurz nach dem Start wird der erste von fünf Kreisverkehren mit Höchstgeschwindigkeit durchfahren.

Gemeinsame Freude nach der Siegerehrung vor dem Rathaus in Györ.

Im Straßenrennen der Mädchen ging die vorgegebene Taktik nicht voll auf. Das Rennen fand teilweise im strömenden Regen statt, welches zusätzlich von vielen Stürzen geprägt war. Aber die Jüngste im Team wollte sich eine Medaille im Massensprint holen, verlor aber auf den letzten Metern Position um Position. Am Ende wurde sie als Neunte im Ergebnis geführt.

Als die Jungs am Start standen, lugte bereits die Sonne hervor. Aber die Straßen waren alle noch nass. Die Umsetzung der ausgegebenen Taktik erfolgte gleich nach dem Start. Hannes Wilksch attackierte, riss das Feld auseinander. Die Folge: durch eine gefahrene Welle von rechts nach links krachte es bei hoher Geschwindigkeit im vorderen Teil des Feldes. In den Massensturz waren mehrere Favoriten verwickelt. Auch Henri wurde „abgeschossen“. Er musste zuerst sein Rad suchen gehen, welches aber nicht mehr fahrtauglich war. Da nur neutrale Materialwagen (mit Ersatzlaufrädern und Ersatzmaschinen mit Hakenpedale) zugelassen waren, dass deutsche Depot ca. 6 km entfernt war, Schmerzen in den blutenden Knien – blieb für Henri nur die Option: Ausstieg aus dem Rennen. Zum ersten Mal in seiner Radsportkarriere stieg er in den Besenwagen ein.

Konzentrierte Startvorbereitungen von Hannes Wilksch, Michel Heßmann und Henri Uhlig.

Start zum 72 km langen Straßenrennen

Mitfahrgelegenheit, u.a. für Henri Uhlig und Jan Bevc(Slowenien), man kennt sich ja 😉

Henri´s tröstende Worte an Mama: So ist Radsport, solche Stürze passieren nun mal!

Bereits vor der EYOF geplant, eine Woche ohne Rad dient nun der erforderlichen Genesung und Erholung, ehe das Augenmerk auf die Oststeiermark Tour in drei Wochen gerichtet wird.

Von |2017-10-03T14:07:18+02:0031. Juli 2017|Allgemein|0 Kommentare
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